Immobilienlexikon

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Gemeinschaftseigentum

Zum Gemeinschaftseigentum zählen alle Teile, die nicht zum Sondereigentum zählen, wie z.B. Gebäude und Treppenhäuser oder Wäscheräume und Heizungskeller. Das Recht der Nutzung dieses Gemeinschaftseigentums erhält der Käufer automatisch bei Erwerb.

Grundbuch

Im Grundbuch werden in schriftlicher oder elektronischer Form die Eigentumsverhältnisse und Rechte bzw. Lasten eines Grundstücks festgehalten. Es ist ein öffentliches Verzeichnis von Grundstücken und enthält u.a. auch Angaben zum Eigentümer des jeweiligen Grundstückes. Außerdem ermöglicht es berechtigten Dritten Einblick in die Eigentumsverhältnisse.

Hypothekendarlehen

Ein Hypothekendarlehen ist ein langfristiges Darlehen, dass mit einer Hypothek/ Grundschuld besichert wurde. Die Hypothek/ die Grundschuld bedeuten ein geringeres Risiko für den Darlehensgeber und damit bleiben die Zinsen im Vergleich zu anderen Darlehen niedriger. Diese Absicherung erfolgt über die Eintragung der Hypothek/ der Grundschuld im Grundbuch.

Immobilie

Eine Immobilie (lat. im-mobilis für eine nicht bewegliche Sache), in der Rechts- und Wirtschaftssprache "unbewegliches Sachgut" genannt, ist ein Grundstück oder ein Bauwerk (Gebäude, Wohnung). Wenn ein Grundstück gemeint ist, wird eine Immobilie auch Liegenschaft genannt.

Instandhaltungsrücklage

Die Instandhaltungsrücklage bezeichnet eine finanzielle Vorsorge für die Beseitigung künftig auftretender Mängel oder Schäden wie Modernisierungen. Bei Eigentumswohnungen sammelt der Verwalter die Beträge, auf die sich die Eigentümerversammlung geeinigt (auch per Gesetz) hat. Die Ansparung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage gehört zu den Aufgaben einer ordnungsmäßigen Verwaltung und ist bereits in dem periodisch zu zahlenden Wohngeld enthalten.

Jahresabrechnung

Die Jahresabrechnung ist die Auf- und Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben des Hausverwalters der Wohnungseigentümerschaft nach einem Jahr. Sie muss eine Gesamtabrechnung und die Einzelabrechnungen für die einzelnen Wohnungen enthalten. Dazu zählen unter anderem die Wasserkosten, die Stromkosten gemeinschaftlicher Beleuchtungen oder die Müllbeseitigung.

Kapitalanlageimmobilie

Bei der Kapitalanlageimmobilie handelt es sich um eine Immobilie zu Anlage- und Investmentzwecken im Gegensatz zum Eigenbedarf.

Katasteramt

Das Katasteramt vermisst einzelne Grundstücke und führt diese in einem örtlichen Kataster. Die größte katasteramtliche Einheit ist die Gemarkung. Die vermessenen Flächen werden als Flure und Flurstücke (Katasterparzelle) bezeichnet. Vor einem Grundstückskauf kann im Katasteramt in die Flurkarte eingesehen und sich über die Lage, Flurnummer und Nutzungsart informiert werden.

Lageplan

Ein Lageplan ist eine Darstellung eines Objekts in Zusammenhang zu seiner Lage und Umgebung. Um einen Bauantrag zu stellen ist ein Lageplan des Grundstückes notwendig, da er die Grenzen und Abgrenzungen des Grundstückes bzw. geplanten Gebäudes zeigt.

Löschungsbewilligung

Mit der Löschungsbewilligung erklärt der Gläubiger nach der Rückzahlung des Darlehens, dass die Löschung der Grundschuld im Grundbuch bewilligt ist. Diese Bewilligung ist eine grundbuchrechtliche Voraussetzung zur Löschung der Grundschuld im Grundbuch und muss in einer öffentlichen Urkunde enthalten sein.