Immobilienlexikon

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Nach deutschem Recht ist die Abgeschlossenheitsbescheinigung eine Bescheinigung darüber, dass Eigentumswohnungen oder auch ein Teileigentum aufgrund des Wohnungseigentumsgesetzes baulich hinreichend von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist. Die Trennung erfolgt z.B. durch Wände und Decken. Des Weiteren muss ein abschließbarer Zugang zu dem Objekt gewährleistet sein. Ausgestellt wird die Abgeschlossenheitsbescheinigung von der Bauaufsichtsbehörde. Diese ist auch für die Baugenehmigung und die bauaufsichtlichen Abnahmen zuständig.

Baubeschreibung

Die Baubeschreibung ist die detaillierte Beschreibung eines zu bauenden Gebäudes. Darin wird neben den benötigten Materialien auch die Art der Ausführung festgehalten. Handelt es sich um private Immobilienfinanzierungen, so gehört die Baubeschreibung zu den Grundlagen, die ein Bauherr oder Immobilienkäufer seiner Bank zur Kreditbewilligung vorlegen muss. Dadurch ist sie ein wichtiger Bestandteil eines Bauvertrages. Außerdem ist sie dringend erforderlich, wenn mit dem Bau ein Grundstückserwerb oder ein Kauf von Bauträgern in Zusammenhang steht.

Betriebskosten

Unter Betriebskosten versteht man die Kosten, die durch den laufenden Betrieb und die Unterhaltung einer Immobilie entstehen. Dazu zählen unter anderem Heizkosten, Haftpflichtbeträge, Reparaturen und Grundsteuern.

Courtage

Als Courtage, auch Maklerprovision genannt, bezeichnet man die zu zahlende Gebühr an den Makler nach dem Abschluss eines Vertrages oder der Vermittlung eines Vertrages.

Darlehensgebühr

Die Darlehensgebühr stellt eine Gebühr dar, die fällig wird, wenn ein Darlehen bereitgestellt wird. Dabei wird die Darlehensgebühr von vornherein zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer in einer bestimmten Höhe vereinbart. Sie errechnet sich in den meisten Fällen aus dem Darlehensbetrag und wird hier in prozentualer Höhe angegeben. Die Darlehensgebühr wird meist direkt dem Darlehenskonto belastet. Die Zahlung der Darlehensgebühr erfolgt dann mit der Zahlung der monatlichen Raten, in denen ein Zins- und ein Tilgungsanteil enthalten sind. Zum Zinsanteil zählt in diesem Falle auch die Darlehensgebühr, da hier der effektive Zins mit eingerechnet wird, der alle Kosten eines Darlehens beinhaltet.

Eigenkapital

Eigenkapital umfasst die Mittel, die ein Käufer selbst aufbringen muss, um sich eine Immobilie zu kaufen. Unter anderem zählt dazu Bargeld oder Sparguthaben.

Eigentümergemeinschaft - WEG

Alle Wohnungseigentümer einer Wohnanlage zusammen ergeben eine Eigentümergemeinschaft. Sie ist nicht ablösbar, da sie gesetzlich bestimmt ist. Alle Parteien müssen Entscheidungen gemeinsam treffen und werden nach außen durch einen Verwalter (WEG-Verwalter) vertreten.

Energieausweis

Der Energieausweis bzw. Energiepass ist als Gütesiegel für Immobilien zu verstehen. Er gibt ähnlich wie bei Kühlschränken die Energieeffizienzklasse einer Immobilie an.

Finanzierungsplan

Mithilfe des Finanzierungsplanes wird der Bedarf des Kredites berechnet. Dadurch kann der Käufer sehen, welche Belastung er zu erwarten hat.

Fremdkapital

Fremdkapital umfasst jegliche Finanzierungsmittel, die als Darlehen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen oder privaten Dritten für die Finanzierung einer Immobilie zur Verfügung gestellt werden.