Wohnen in Berlin
14.10.2021

Wohnungen sind knapp in Berlin

Nötig wären in Berlin bis 2026 rund 80.000 neue Wohnungen, entstehen werden bis dahin aber nur rund 50.000.

Die 50.000 geplanten neuen Wohnungen verteilen sich auf über 400 Projekte in Berlin. Das fand das Leipziger Plattform-Unternehmen Real Estate Pilot heraus. Im Berliner Umland sollen derweil in den nächsten fünf Jahren 86 Vorhaben mit knapp 20.000 Wohnungen realisiert werden. Die dicksten Fische an der Angel hat die öffentliche Hand. 7.000 Wohnungen errichtet die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam bis voraussichtlich 2021 auf dem Bornstedter Feld im Norden der Stadt. Platz zwei belegt die Berliner städtische Gesellschaft Gewobag mit 2.500 Wohnungen im Projekt Waterkant im Stadtteil Spandau. Die Bronzemedaille erringt das private Unternehmen Deutsche Wohnen mit 1.800 Wohnungen auf dem Militärareal Krampnitz, ebenfalls in Potsdam.

In der deutschen Hauptstadt wird am fleißigsten im Stadtteil Treptow-Köpenick gebaut. 53 Projekte mit 7.657 Wohnungen seien in Planung und Umsetzung, ermittelten die Rechenfüchse. Auf Platz zwei und drei folgen die Stadtbezirke Marzahn-Hellersdorf und Spandau mit 6.184 Wohnungen in 25 Projekten bzw. 6.176 Heime in 24 Vorhaben. Dem Bauen am wenigsten zugeneigt sind die innerstädtischen Stadtbezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow.

Quelle: Immobilienzeitung 36/2021